Du merkst, dass du Capoeirista bist, wenn…

 

… du beim Waldspaziergang nur Augen für die ganzen potentiellen Vergas hast.

 

… dir nach einem Training ohne neue Blasen irgendwie was fehlt.

 

… du Bällen oder anderen Gegenständen ausweichst, statt sie zu fangen.

 

… du regelmäßig gefragt wirst, warum du mit diesem komischen Stock durch die Stadt läufst.

 

… du dich freust, wenn du alte Autoreifen rumliegen siehst.

 

… du tief durchatmen musst, wenn jemand Capoeira als Tanz bezeichnet.

 

… deine Hornhaut an den Füßen fast so dick ist wie eine Schuhsohle.

 

… du (nach jahrelanger Übung) gleichzeitig klatschen und singen kannst.

 

… du beim vom Boden aufstehen immer eine Negativa und Role machst.

 

… du Instrumente spielst, von denen die meisten Menschen nicht mal wissen, dass sie existieren.

 

 

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… du es völlig normal findest, stundenlang begeistert lelele oder iaiaia zu singen.

 

… du ständig irgendwen davon überzeugen willst, dass Capoeira wohl ein Kampfsport ist.

 

… du Krankenpfleger und Ärzte von weitem für deine Bros hältst.

 

… du dich begeistert zu den Trommlern im Park stellt, und darauf wartest, dass die Roda endlich anfängt.

 

… du mehr alte Cordas als Hosen im Schrank hast.

 

… du zwei Tage nach dem Training Treppen meidest.

 

… du Stunden auf der Autobahn verbringst, um neue Blasen zu kriegen, stundenlang rumgescheucht zu werden und auf dem Boden zu schlafen. Und du das ganze als perfektes Wochenende verbuchst.

 

… du zwei aufeinander folgende Wochenenden ohne Workshop nicht aushältst.

 

… du neue Schuhe nach „Straßenrodatauglichkeit“ aussuchst.

 

… du schon die Tage bis zum nächsten Event zählst.

 

… du mit deinem linken kleinen Finger mehr Gewicht tragen kannst, als andere Leute mit der ganzen Hand.

 

… du in einer Sprache singen kannst, die du nicht sprichst.

 

… du locker auf Portugiesisch bis zehn zählen kannst, ohne es je aktiv gelernt zu haben.

 

… du einen Vortrag über Bodenbeläge und seine Auswirkungen auf Stabilität, Unfallrisiko und daraus entstehende Blasen halten kannst.

 

… du dich erst mal höflich ins Spiel einkaufst, bevor du dich in eine Prügelei einmischst.

 

… deine Haare mitten auf dem Kopf etwas spärlicher sind, weil du so viel Zeit im Kopfstand verbracht hast.

 

… du kopfüber genau so handlungsfähig bist wie normal.

 

…  deine Kollegen dich ständig fragen, was für ein Sport-Tanz-Caipirinha-Dings du nochmal machst.

 

… du regelmäßig deine Schuhe vergisst, wenn du (anderen) Sport machst.

 

… du die Sache mit der Erdanziehung nicht mehr einsiehst, nachdem du gute Capoeiristas beim Spiel erlebt hast.

 

… du doch wieder an die Erdanziehung glaubst, nachdem du es selbst probiert hast.

 

… du sofort mit einem Rad loslegst, wenn dein Patenkind dich zum Spielen auffordert.

 

 

 

Hast du noch Vorschläge? Dann schreib einen Kommentar!

Xitara

Xitara

Xitara ist nicht nur leidenschaftliche Capoeirista, sondern auch Autorin und Bloggerin. Auf Gingado unterstützt sie andere Capoeiristas mit Trainingstipps und Hintergründen rund um Capoeira.
Xitara

4 Kommentare zu “Du merkst, dass du Capoeirista bist, wenn…

  1. du merkst dass du capoeirista bist
    …wenn Familie und bekannte nur die Apelidos von deinen Freunden kennen
    …wenn alle blöd gucken wenn du mit richtigem Namen angesprochen wirst
    …wenn du dein/en Teller/Schulbuch/einfach alles als Panderoersatz benutzt
    …wenn du mehr capoeira-event-shirts hast als normale

  2. … wenn du dich ärgerst, dass man in der Großstadt so selten gescheite Steine findet.
    … wenn du darauf bestehst, dass zu Hause an die einzige freie Wand kein Fernseher gehängt wird, damit du weiter Handstand üben kannst.
    … wenn du Schwierigkeiten hast, einen geeigneten Zeitpunkt für das Waschen weißer Wäsche zu finden, so dass die Sachen rechtzeitig zum nächsten Training wieder trocken sind.
    … wenn du beim Kauf von Alltagshosen darauf achtest, dass du dich in ihnen problemlos hinhocken und Tritte zumindest bis auf Hüfthöhe ausführen kannst.
    … du zu einem sommerlichen Treffen mit Freunden im Park lieber keinen Rock anziehst, weil du garantiert wieder spontan das Bedürfnis verspürst, auf der Wiese radzuschlagen oder Handstand zu üben.
    … wenn du damit aufhörst, dir die Haare zu färben, und dies unter anderem damit begründest, dass sich sonst deine weißen Klamotten verfärben würden wenn dir der Schweiß den Nacken runterläuft.
    … wenn du wildfremde Leute ansprichst, nur weil sie mit einem Stock mit Draht dran am Bahnhof stehen.
    … wenn du viel zu viel Geld ausgibst, nur um ein T-Shirt und vor allem ein langersehntes Stück buntes Seil zu bekommen.

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